Wappen Islands

Aus Heraldik-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Islands
Coat of arms of Iceland.svg
Details
Eingeführt 17. Juni 1944
Schildhalter Stier, Adler, Drache, Riese

Das Wappen Islands wurde im Jahr 1944 eingeführt.

Geschichte

Ein erstes Wappen Islands ist aus der „norwegischen Zeit“ bekannt.

Es bestand aus 12 waagerechten Streifen in Blau und Weiß. Später wurde ein rotes Wappenschild mit einem silbernen Dorsch unter einer Krone benutzt.

Das heutige Staatswappen existiert seit dem 17. Juni 1944, dem Tag der Gründung der Republik Island. Dieser Tag ist gleichzeitig Nationalfeiertag.

Beschreibung

Es zeigt ein Wappen mit der isländischen Flagge, welches auf einer Felsenplatte als Postament steht. Das ist ein Hinweis auf die felsige Küste Islands. Es ist in Blau ein weiß gerandetes rotes Kreuz.

Daneben sind als Schildhalter rechts ein goldbewehrter Stier und ein Riese im silbernen Mantel mit goldenem Futter und gold-schwarzen Gürtel sich auf einen Stab stützend. Über den Wappenschild sind links ein rotgezungter und goldbewehrter Drache und rechts ein silberner goldbewehrter rotgezungter Adler angeordnet, als die legendären Beschützer Islands, wie in der Heimskringla-Saga beschrieben. Dieser Legende nach wollte Harald Blauzahn im 10. Jahrhundert Island erobern. Doch vier mächtige Schutzgeister – ein Riese mit einem Eisenstab im Süden, ein Stier im Westen, ein Adler im Norden, ein Drache im Osten – stellten sich ihm in den Weg und verwehrten ihm die Landung mit seinen Kriegsschiffen. In der Heraldik werden alle vier Wappenfiguren als Landwächter bezeichnet.

Literatur

  • Karl-Heinz Hesmer: Flaggen und Wappen der Welt. Geschichte und Symbolik der Flaggen und Wappen aller Staaten. Gütersloh: Bertelsmann Lexikon Verlag, 1992. ISBN 3-570-01082-1

Weblinks

Quellenhinweis

Fensterraute links oben ausgebrochen.png Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Wappen_Islands“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 26. Mai 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.