Schweizerische heraldische Gesellschaft (Verein)

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Schweizerische Heraldische Gesellschaft
(SHG)
Wappen Schweizerische heraldische Gesellschaft.jpg
Zweck/Fokus: Pflege und Studium der Wappenkunde, der Wappenkunst und des Wappenrechts sowie der zugewandten historischen Hilfswissenschaften
Vorsitz/Gründer: Gründung: Kleine Gruppe von Heraldikern unter Führung von Maurice Tripet (in Neuenburg, Neuchâtel);
Vorstand (Stand: 2016): Markus Reto Hefti, Sabine Sille Maienfisch, Gaëtan Cassina
Gegründet: 1891[1]
Mitgliederzahl: 367
(inkl. Abbonnenten des Archivum Heraldicum)[2]
Sitz: Flagge der SchweizCHE Schweiz
Anschrift Vorstand:
Case postale 36
1585 Salavaux
SCHWEIZ
Wappenrolle: Wappenbuch, 1932 von Paul Boesch begonnen (weitergeführt: ab 1969 von Everilda de Fels, ab 1979 von Gastone Cambin, ab 1993 von Fritz Brunner, ab 2004 von Rolf Kälin, ab 2013 von Antoinette Liebich)
Webseite: www.schweiz-heraldik.ch

Die Schweizerische Heraldische Gesellschaft (frz.: Société Suisse d'Héraldique; ital.: Società Svizzera di Araldica) ist ein heraldischer Verein mit wissenschaftlichem Zweck im Sinne von Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Wirken

Der Vereinszweck ist lt. Satzung

  • „eine Verbindung zwischen denjenigen Personen zu bilden, welche sich mit der Wappenkunde und den mit ihr zusammenhängenden Wissenschaften beschäftigen und ihre Forschungsarbeiten zu erleichtern“[3]
  • „das Studium der Wappenkunde zu fördern durch Veröffentlichung von Arbeiten und Dokumenten, Anlegen von Wappensammlungen und möglichst vollständigen Verzeichnissen der heraldischen Denkmäler sowie durch Veranstaltungen von Wettbewerben und Ausstellungen“;[3]
  • „zur Erhaltung heraldischer Altertümer und Sammlungen in der Schweiz beizutragen“.[3]

Zur Erreichung dieser Zwecke gibt der Verein seit über Hundert Jahren heraldisch-wissenschaftliche Publikationen heraus. Die wichtigste Publikation des Vereins ist das sogenannte „Schweizer Archiv für Heraldik“.

Schweizer Archiv für Heraldik

Seit 1886/87 erscheint die Zeitschrift „Schweizer Archiv für Heraldik“, ab 1891 regelmäßig im Rahmen des Vereins. Sie wird auch Schweizerisches Archiv für Heraldik, Archives Héraldiques Suisses oder ähnlich genannt (zwischen 1953-1987 Archivum Heraldicum, das ab 1988 in das Schweizer Archiv für Heraldik integriert ist) und ist heute unter der ISSN 1423-0534 abonnierbar.

  • Jg. I: 1887
  • Jg. II: 1888
  • Jg. III: 1889
  • Jg. IV: 1890
  • Jg. V: 1891
  • Jg. VI: 1892
  • Jg. VII: 1893
  • Jg. VIII: 1894
  • Jg. IX: 1895
  • Jg. X: 1896
  • Jg. XI: 1897
  • Jg. XII: 1898
  • Jg. XIII: 1899
  • Jg. XIV: 1900
  • Jg. XV: 1901
  • Jg. XVI: 1902
  • Jg. XVII: 1903
  • Jg. XVIII: 1904
  • Jg. XIX: 1905
  • Jg. XX: 1906
  • Jg. XXI: 1907
  • Jg. XXII: 1908

Digitalisate
Die Jahrgänge I-XXII liegen vor, bei Google books (Google Buchsuche) mehrere Jahrgänge gebündelt.

  • Jg. I, II, III, IV, V, VI: Google
  • Jg. VII, VIII, IX, X: Google einschl. Supplement: „Amorial Historiques des Villes et des Bourgs de la Suisse“ (zwischen IX und X)
  • Jg. XI, XII, XIII: Google
  • Jg. XI, XII, XIII, XIV: Google
  • Jg. XIV, XV, XVI: Google
  • Jg. XV, XVI: Google
  • Jg. XV, XVI, XVII, XVIII: Google
  • Jg. XVII, XVIII: Google
  • Jg. XVII, XVIII, XIX: Google
  • Jg. XIX, XX, XXI, XXII: Google
  • Jg. XX, XXI, XXII: Google
  • Jg. XXI,XXII: Google

Mitgliedschaft

Die Schweizerische Heraldische Gesellschaft ist in folgenden Institutionen Mitglied:

Webseite

Einzelnachweise

  1. Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik. Mannheim, Wien, Zürich. 1984. S. 359. ISBN 978-3-411-02149-9
  2. Präsidial-/Gesellschaftsbericht der SHG 2015. Abgerufen am: 16. Mai 2016.
  3. 3,0 3,1 3,2 Satzung der Schweizerischen Heraldischen Gesellschaft, genehmigt in Neuenburg am 13. April 1891, revidiert in Zürich am 6. November 1897, in Lenzburg am 23. September 1911, in Schwyz am 28. September 1929, in Aarau am 8.September 1945 und in Venthône am 3. Juni 1989.