Computerheraldik

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Mittels moderner Computersoftware erstellter Wappenaufriss (Wappen Wilke; Urheber: © Frank Martinoff)

Der Ausdruck Computerheraldik setzt sich aus dem Morphem „Computer-“ und dem Morphem „-Heraldik“ zusammen und bezeichnet in einem weiten Sinn die methodische Unterstützung des neueren Wappenwesens durch Computer und die Informationstechnologie (zum Beispiel beim Daten-/Informationsaustausch im Internet, beim grafischen Umsetzung von Wappen mit Hilfe von Grafikprogrammen, bei der Veröffentlichung von Online-Wappensammlungen et cetera).

Einleitung

Wer Heraldik betreibt, wird im Laufe seiner Tätigkeit eine Vielzahl heraldischer Daten zusammentragen, speichern und interpretieren. Computer erleichtern diese Arbeit in vielfacher Hinsicht.

Die Computerheraldik ist keine Alternative zur traditionellen heraldischen Forschung, sie stellt jedoch eine methodische Ergänzung dar. Heraldisch interessierte Forscher, die Computerheraldik betreiben, sind teilweise in Internetforen organisiert, wie sie zum Beispiel die Gemeinschaft wappenführender Familien oder der Prignitz Herold e. V. ins Netz stellen.

Heraldische Programme

  • Grafik-Programme unterstützen den Heraldiker beim Entwerfen und Aufreißen von Wappen.
  • Datenbanken übernehmen die Datenspeicherung, die Auswertung und die Darstellung von Daten zu Wappen (z. B. in Form von Berichten, Listen, Diagrammen und Tafeln ..)
  • Online-Wappensammlungen dienen der Vorbereitung und Veröffentlichung von Wappen.
  • Die angrenzende Computergenealogie unterstützt die Computerheraldik durch leichte Zuordnung von Wappenbildern und Allianzwappen durch ganze Generationen von Stammbäumen.