Auflegung

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Die Auflegung oder die Einverleibung ist in der Heraldik eine Art, um Wappen oder/und Wappenelemente von mindestens zwei Wappen in einem Bild zu vereinen.

Dabei gibt es grundsätzliche Möglichkeiten. Das Hauptwappen darf aber nicht verfälscht werden. Einmal ist ein Balken in der Form eines Rechts- oder Linksschrägkbalken oder ein Pfahl im Hauptschild mit dem zuzufügenden Wappenbild über den Schild zu legen. Ea wird dann mit aufgelegt blasoniert. Wichtig ist, dass die Farbe der Zufügungen sich von den vorhanden unterscheiden, also abstechend ist.

Eine weitere Variante ist dem Schild, der Wappenfigur oder dem Heroldsbild das Zuzufügende aufzulegen und durch die Verwendung von verwechselten Farben den Unterschied zu zeigen.

Bei der Vereinigung ist das Oberwappen nicht auszuschließen. So können die Helme alle über den Schild mit den Helmzieren gesetzt werden. Wird auf diese Form verzichtet, ist der ranghöchste Helm oder die ranghöchste Rangkrone zu setzen. Die Helmzieren werden dann zu einer vereinigt.

Diese Auflegung ist eine Möglichkeit der Wappenvereinigung neben der Verschränkung, Einpfropfung oder der Einfassung.

Literatur

  • Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1984

Einzelnachweise


Quellenhinweis

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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Auflegung“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 01. Juni 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.