Elisabeth von Österreich-Ungarn

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Franz Xaver Winterhalter: Kaiserin Elisabeth von Österreich, Öl auf Leinwand, 1865

Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern (auch Lisi[1], Sisi und Sissi genannt; * 24. Dezember 1837 in München; † 10. September 1898 in Genf) war eine Prinzessin aus der herzoglichen Nebenlinie Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen des Hauses Wittelsbach und durch ihre Heirat mit Franz Joseph I. ab 1854 Kaiserin von Österreich und seit dem Ausgleich von 1867 auch Apostolische Königin von Ungarn.

Leben

Gedenktafel am Geburtshaus
Prinzessin Elisabeth in Bayern

Elisabeth entstammt der Linie der Herzöge in Bayern und war die zweite Tochter des Herzogs Max Joseph in Bayern (1808–1888) und seiner Frau Prinzessin Ludovika Wilhelmine (1808–1892), Tochter des bayerischen Königs Maximilian I. und dessen zweiter Gemahlin Prinzessin Karoline Friederike Wilhelmine von Baden. Tauf- und Namenspatin war Elisabeths Tante, Prinzessin Elisabeth Ludovika von Bayern, Gemahlin des Königs von Preußen, die wie auch Elisabeths spätere Schwiegermutter Erzherzogin Sophie eine Schwester ihrer Mutter Ludovika war.

Elisabeth wuchs mit ihren Geschwistern im Herzog-Max-Palais (1936 zerstört, ab 1937 Neue Reichsbank, heute Bundesbank-Bayern) in der Münchner Ludwigstraße auf, wo sie auch geboren wurde. In den Sommermonaten residierte die Familie in Possenhofen am Starnberger See, wo sie eine unbeschwerte Kindheit verbrachte. Ihre Eltern hatten keinerlei Verpflichtungen am königlich-bayerischen Hof.

Verlobung in Bad Ischl und Heirat in Wien

1853 war Kaiser Franz Joseph von Österreich 23 Jahre alt und noch unverheiratet. Seine Mutter, die Erzherzogin Sophie suchte daher für ihren Sohn nach einer geeigneten Braut. Sie hatte ihn zunächst mit Prinzessin Maria Anna, der Nichte des preußischen Königs, dann mit der sächsischen Cousine, Prinzessin Maria Sidonie verheiraten wollen, war aber im ersten Fall am Widerstand Berlins, im zweiten Fall an der ablehnenden Haltung Franz Josephs gescheitert. Daraufhin fasste Sophie eine Verbindung mit dem Haus Wittelsbach ins Auge. Sie und ihre Schwester, Herzogin Ludovika in Bayern, hatten Elisabeths älteste Schwester Helene (genannt Néné oder gelegentlich auch Lenza) zur Braut des jungen Monarchen bestimmt. Im Sommer 1853 sollten die beiden sich in Bad Ischl verloben.

Herzogin Ludovika reiste mit ihren beiden Töchtern, Helene und Elisabeth, anlässlich des bevorstehenden Geburtstages des jungen Kaisers, am 16. August 1853 nach Bad Ischl, aber Franz Joseph zog unerwartet die 15-jährige Elisabeth ihrer Schwester Helene vor. Am 18. August hielt er um die Hand seiner Cousine an. Elisabeths Eltern stimmten zu. Der Herzog gab seiner Tochter eine Mitgift von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck. Am 20. April 1854 verließ sie München, reiste nach Straubing und von dort an Bord des Raddampfers „Franz Joseph“ nach Wien. Am 24. April 1854 erfolgte in der Wiener Augustinerkirche vor 70 Bischöfen und Prälaten die Trauung durch Kardinal Joseph Othmar von Rauscher.

Kinder und Erziehung

Kaiserliche Familie in Gödöllő, um 1870
Ein knappes Jahr nach der Hochzeit, Elisabeth war nun 17 Jahre alt, gebar die junge Kaiserin ein Mädchen, das nach Franz Josephs Mutter Sophie Friederike getauft wurde. Im nächsten Jahr wurde die Tochter Gisela geboren. Obwohl es Mädchen waren, die nicht auf ihre Aufgaben als künftiger Regent vorbereitet werden mussten, durfte Sisi die Kinder nicht in ihrer Obhut behalten. Sie habe sie zwar geboren, aber für die Erziehung sei sie zu jung, erklärte Sophie und entzog die Kinder dem Einfluss der Mutter. Wenn sie ihre Kinder sehen wollte, hatte sie ihre Schwiegermutter um Erlaubnis zu fragen. Sophie war während der Zusammentreffen Elisabeths und ihrer Töchter immer anwesend.

Erst auf einer gemeinsamen Reise, weit weg vom Einfluss Sophies, erreichte Elisabeth endlich, dass sich der Kaiser für seine Frau einsetzte und sie mehr Einfluss auf die Erziehung der Kinder erhielt. Auf einer Reise durch Ungarn erkrankten beide Töchter an Durchfall und Fieber. Die zehn Monate alte Gisela war bald wieder gesund, die zweijährige Sophie jedoch starb.

Elisabeth brachte im Jahre 1858 den Kronprinzen Rudolf Franz Karl Joseph zur Welt. Von der Geburt erholte sie sich diesmal nur schwer und langsam. Allerdings zeigte sie nach dem Tod der erstgeborenen Tochter nur noch wenig Interesse an Gisela und Rudolf. Sie musste auch dieses Kind der Schwiegermutter überlassen, die veranlasste, dass der Kronprinz schon von Kindesbeinen an eine militärische Ausbildung erhielt. Zur Routine zählte unter anderem, dass das Kind frühmorgens geweckt wurde, indem es ein Erzieher mit eiskaltem Wasser übergoss. Der sensible Rudolf litt sehr darunter. Elisabeth setzte sich dafür ein, diese Art der Ausbildung zu beenden, konnte sich jedoch zunächst nicht durchsetzen. 1889 nahm sich Rudolf gemeinsam mit seiner jungen Geliebten Mary Vetsera auf Schloss Mayerling das Leben. Dieser Schicksalsschlag traf Elisabeth schwer, von diesem Zeitpunkt an trug sie nur noch schwarz.

Ihr viertes und letztes Kind, ein Mädchen, brachte Elisabeth 1868 in Ofen (Ungarn) zur Welt. Das „ungarische Kind“ bekam den Namen Marie Valerie Mathilde Amalie. Im Gegensatz zu ihren älteren beiden Kindern kümmerte sich Elisabeth sehr intensiv um die kleine Erzherzogin und verbrachte so viel Zeit wie möglich mit ihr. In der Wiener Hofburg wurde Marie Valerie daher auch „die Einzige“ genannt. Gerüchteweise hieß es, dass nicht Franz Joseph, sondern der ungarische Graf Gyula Andrássy der Vater des Kindes sei. An der Vaterschaft Franz Josephs besteht allerdings kein Zweifel, nicht zuletzt weil Marie Valerie äußerlich und charakterlich dem Kaiser sehr ähnlich war. Zeitlebens verband Elisabeth mit ihrer jüngsten Tochter eine innige Beziehung. Marie Valerie begleitete ihre Mutter auf vielen Reisen und war auch frei in ihrer Wahl des Bräutigams. Es wird vermutet, dass Elisabeth dadurch aufholte, was sie bei den anderen Kindern meinte versäumt zu haben.

Die Reisen der Kaiserin

Das Achilleion auf Korfu 2005

1860 litt Elisabeth unter starkem Husten. Den offiziellen Vorwand für die erneute Reise der Kaiserin, die Diagnose einer Lungenkrankheit und die Empfehlung einer Kur auf Madeira, nutzte sie zum Ausbruch aus dem Hofleben und zur ersten ihrer Auslandsreisen, die sie allein unternahm. Kaum jedoch in Wien zurück erlitt sie einen schweren Rückfall. Die Ärzte vermuteten „Lungenschwindsucht“. Dieses Mal fuhr die Kaiserin nach Korfu im Ionischen Meer. Die Insel gefiel ihr sehr, und später, zwischen 1889 und 1891, ließ sie dort ihr griechisches Schloss im pompejischen Stil erbauen, das Achilleion.

Die „Flucht“ vor dem Wiener Hof 1860/61 war der Anfang einer Odyssee, die sie bis zu ihrem Tod fortführen sollte. Neben Europa bereiste sie Kleinasien und Nordafrika, ab 1867 besonders häufig Ungarn, ihre Lieblingsinsel Korfu und Großbritannien. Sie reiste auch in die Türkei, um dort die von Schliemann entdeckten Reste des antiken Troja zu sehen.

Als Elisabeth nach fast zweijähriger Abwesenheit an den Wiener Hof zurückkehrte, war sie von einer als schüchtern und blass geltenden jungen Frau zu einer selbstbewussteren Monarchin geworden, die ihre Anmut durch Haltung in Szene setzte und Forderungen stellte. In dieser Zeit entstanden die Portraits von Franz Xaver Winterhalter. Das als am bekanntesten geltende ist das Gemälde aus dem Jahr 1865, das Elisabeth in Hofgala mit Diamantsternen im Haar vom Hofjuwelier A. E. Köchert zeigt.

Dennoch fühlte sich Elisabeth nie wohl bei Hofe in Wien und nutzte jede Gelegenheit, um der Etikette auszuweichen. Mit den Jahren war sie zunehmend abwesend. Die Zeitgenossin Fürstin Nora Fugger beschrieb die Kaiserin in ihrer Biographie: Die Repräsentationspflichten lasteten schwer auf der Kaiserin, die Diamantkrone drückte ihr Haupt. Jede prunkvolle Veranstaltung, jedes Hoffest war ihr ein Greuel. Es war auch immer etwas Gezwungenes in ihrem Wesen, wenn sie an den Hoffestlichkeiten teilnahm. [...] Die Kaiserin entzog sich immer mehr der Gesellschaft, auch den Blicken des Volkes.[2]

Franz Joseph hatte sich längst an die Abwesenheit seiner Frau gewöhnt. Um seine Einsamkeit zu lindern, arrangierte die Kaiserin 1885 die Bekanntschaft ihres Mannes mit der Schauspielerin Katharina Schratt. Schratt wurde fortan Ansprechpartnerin und Vertrauensperson des Kaisers. Diese Freundschaft wurde durch die Kaiserin vor jedem Skandal bewahrt und ausdrücklich gefördert. Auch nach Elisabeths Tod blieb die Freundschaft des Kaisers zu Katharina Schratt aufrecht erhalten, jedoch wurde sie nie wieder so intensiv, wie sie zu Elisabeths Lebzeiten gewesen war, die diese Beziehung überwacht hatte.

Kaiser Franz Joseph genoss jeden seltenen Besuch Elisabeths bei Hof und blieb ihr zeitlebens mit großzügiger Nachsicht ergeben. Während sie durch Europa reiste, entstand zwischen dem Kaiserpaar ein umfangreicher Briefwechsel, der teilweise erhalten ist. Seitens des Kaisers wird vor allem seine Sorge um Gesundheit und Sicherheit Elisabeths deutlich.

Königin von Ungarn

Schloss Gödöllő

Zu den wenigen politischen Aktivitäten der Kaiserin gehörte der Ausgleich mit Ungarn, den sie Anfang 1867 gegen den Willen ihrer Schwiegermutter und großer Teile des Hofes energisch durchzusetzen wusste. Ungarn erhielt seine Verfassung von 1848 zurück und am 8. Juni 1867 wurden Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in der Matthiaskirche in Budapest zu König und Königin von Ungarn gekrönt.

Das dem Königspaar anlässlich der Krönung vom ungarischen Volk geschenkte Schloss Gödöllő wurde in den folgenden Jahren ein beliebter Zufluchtsort der Kaiserin. Elisabeth lernte Ungarisch und wählte bevorzugt ungarische Hofdamen aus - so unter anderem Marie Festetics -, die am Wiener Hof wegen ihrer Herkunft abgelehnt wurden und isoliert blieben.

Die „zweite Liebe“ Gyula Andrássy

Der ungarische Graf Gyula Andrássy war durch die Beteiligung an der ungarischen Revolution 1848 ins Exil verbannt worden. Nach einer Amnestie lernte er die Kaiserin 1866 bei einer Audienz kennen. In der Folge nahm Andrássy in Sisis Leben eine bedeutende Rolle ein und wurde zu ihrem engsten Freund und persönlichen Berater bis zu seinem Tod im Februar 1890. Ihm und der Kaiserin wurde bald eine Affäre unterstellt, was aber bis heute nicht bewiesen ist. Elisabeth war keine Freundin der körperlichen Liebe und auch nicht bereit, ihren kaiserlichen Gemahl auf diese Weise zu verletzen. So verurteilte sie z.B. eine Affäre einer ihrer Schwestern scharf. Auch Gyula Andrássy war zu sehr Politiker, als dass er seine Stellung durch eine Liebesbeziehung mit der Kaiserin gefährdet hätte.

Tod in Genf

Sarkophage von Franz Joseph I., seiner Frau Elisabeth und seinem Sohn Rudolf in der Krypta der Kapuzinerkirche in Wien.

Elisabeth weilte ab 16. Juli 1898 in Bad Nauheim, um ein Herzleiden durch eine Badekur zu kurieren. Jedoch verließ sie am 29. August fluchtartig ohne Gepäck und ohne Gefolge die Stadt. Nach einem kurzen Besuch in Bad Homburg reiste sie inkognito weiter an den Genfer See. Am 9. September 1898 langte sie in Genf an, wo sie einer Einladung der Familie Rothschild nachkam. Als sie am nächsten Tag gegen 13.30 Uhr auf dem Weg vom Hotel Beau-Rivage zum Schiff war, mit dem sie nach Caux weiterreisen wollte, stürzte sich der italienische Anarchist Luigi Lucheni auf sie und stieß ihr eine von ihm selbst zugespitzte Feile ins Herz. Der Einstich war so klein, dass er zunächst nicht bemerkt und für einen Faustschlag gehalten wurde. Die Kaiserin erhob sich wieder und unterhielt sich mit ihrer Begleiterin, der ungarischen Hofdame Irma Sztáray, über den Vorfall. Sie ging noch an Bord des Schiffes und brach erst dort zusammen. Bald darauf starb sie im Hotel, in das sie zurückgebracht worden war.

Lucheni wollte nach eigener Aussage im Verhör ursprünglich den Prinzen Henri Philippe d’Orléans ermorden. Da dieser aber kurzfristig seine Reisepläne änderte und nicht in Genf eintraf, wählte Lucheni Elisabeth als sein Opfer, von deren Anwesenheit er zufällig in der Zeitung gelesen hatte, in der sie unter dem Titel Gräfin von Hohenems als Gast aufgeführt war.

Am 17. September fand die Beisetzung in der Wiener Kapuzinergruft statt. Elisabeths Sarkophag steht heute neben denen von Franz Joseph und Rudolf.

Reitsport

Elisabeth war von Jugend an eine ausgezeichnete und waghalsige Reiterin, die sämtliche Disziplinen vorbildlich im Damensattel beherrschte. In Wien unternahm sie regelmäßig Dressurübungen in der Hofreitschule, in Ungarn folgten ausgedehnte schnelle Geländeritte und seit 1876 bereiste sie mehrmals England mit umfangreichem Gefolge und einer Auswahl ihrer besten Jagdpferde, um in Gesellschaft des damals berühmten Parforcereiters Bay Middleton an den englischen Fuchsjagden teilzunehmen.

Elisabeth wurde zu einer der berühmtesten Jagdreiterinnen ihrer Zeit. Noch heute ist sie als solche in England, Ungarn und Irland bekannt. Als Bay Middleton heiratete und sie nicht mehr auf den Jagden begleitete, gab Sissi, auch aufgrund von körperlichen Problemen, die Reitjagden auf, da es ihr ohne Middleton keinen Spaß mehr machte. Sämtliche Pferde wurden verkauft und ihre Ställe in den verschiedenen Ländern aufgegeben. Stattdessen veranstaltete sie Gewaltmärsche, die bis zu acht Stunden ausgedehnt wurden, zum Leidwesen der Hofdamen, die nun für den Dienst nach Gehfähigkeit ausgewählt wurden. Auch Fechten wurde ein Hobby der inzwischen 44-jährigen Kaiserin, zusätzlich zu der morgendlichen Gymnastik und den „Spaziergängen“.

Der sterbende Achill im Park des „Achilleion“, den Ernst Herter im Auftrag von Sisi schuf

Elisabeths Gedichte

Gedichte spielten eine sehr wichtige Rolle in Elisabeths Leben. Sie verfasste ein poetisches Tagebuch und in schlechten Zeiten drückte sie ihre Gefühle in Gedichten aus. Dies empfahlen ihr die rumänische Königin, Prinzessin Elisabeth zu Wied (1843–1916) und ihre Lieblingstochter Marie Valerie. Zur rumänischen Königin, die selbst unter einem Pseudonym „Carmen Sylva“ dichtete, hielt die Kaiserin eine freundschaftliche Beziehung. Sie erklärte Elisabeth, Gedichte zu schreiben, sei ein guter Blitzableiter.

Elisabeth verehrte den zu dieser Zeit bereits gestorbenen Dichter Heinrich Heine (1797–1856) und orientierte sich an seiner Art, Gedichte zu schreiben. Die Verehrung ging über die übliche Liebe eines Literaturfreundes weit hinaus. Sie kannte lange Passagen von Heine auswendig und beschäftigte sich auch intensiv mit dem Leben des Dichters. Sie fühlte sich als seine Jüngerin und glaubte, der Meister diktiere ihr die Verse in die Feder. Einmal erzählte sie sogar ihrer Tochter Marie-Valerie, Heine wäre ihr im Traum erschienen. Aber sie verehrte auch die Ilias von Homer, was auch ihre Leidenschaft für das antike Griechenland und Achill erklärt. Im Park ihres Schlosses „Achilleion“ auf Korfu ließ sie 1891 ein Heine-Denkmal von Louis Hasselriis errichten. Das Dichten wurde für Elisabeth mit der Zeit zur Therapie.

Der Schönheitskult der Kaiserin

Kaiserin Elisabeth, Gemälde von Winterhalter. Die Existenz der zwei sogenannten "intimen" Portraits war bis zum Ende der Monarchie öffentlich nicht bekannt, da sie im Arbeitszimmer des Kaisers hingen und nur für seine Augen bestimmt waren.
Dieses zweite Portrait der Kaiserin von Winterhalter war des Kaisers Lieblingsportrait und befindet sich gegenüber seinem Arbeitsschreibtisch (1864)

Männer und Frauen ihrer Zeit schwärmten von der Schönheit Elisabeths, waren aber ebenso angezogen von ihrer Anmut, Ausstrahlung und der geheimnisvollen Aura, die die Kaiserin umgab. Elisabeth gilt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und war sich dessen durchaus bewusst. Ihre Schönheitspflege nahm einen Großteil ihres Tagesablaufes ein. Besonders stolz war Elisabeth auf ihr dichtes Haar. Ihrer Zeit voraus verfolgte sie einen regelrechten Körperkult, trieb viel Sport und achtete sehr auf ihre Figur. Durch strenge Diäten und enge Korsetts brachte sie ihre Wespentaille (46 cm) in Form und wurde zu einer modischen Ikone. Im Gegensatz zu anderen Frauen ihrer Zeit lehnte Elisabeth starke Schminke oder Parfum strikt ab. Sie legte großen Wert auf Natürlichkeit und nur ihre Haarpracht wird mit Duftessenzen besprüht.

Haarkult

Die Meisterin, die das kaiserliche Haar betreute, hieß Fanny (Franziska) Angerer (verh. Feifalik, später Hofrätin) und war Friseurin am Wiener Burgtheater. Dort waren der Kaiserin die phantasievollen Frisuren der Schauspielerinnen aufgefallen, und sie hatte die Friseurin kurzerhand abgeworben. Fanny Angerer war auch die Schöpferin der „Steckbrieffrisur“, die in der Familie der Kaiserin unter ihren Schwestern und an anderen europäischen Höfen kopiert wurde.

Das Waschen der Haare dauerte meist einen ganzen Tag und geschah etwa alle drei Wochen mit immer neuen Essenzen (bevorzugt Cognac und Ei). Elisabeth konnte jähzornig werden, wenn ihre Friseurin ihr einen Kamm mit ausgefallenen Haaren zeigte. Diese Haare wurden dann mit List an der Innenseite des Rockes der Friseurin mit Hilfe von Klebemittel versteckt. Sisi benutzte die Haarkünstlerin auch als Doppelgängerin, was allerdings nur im Ausland möglich war, wo man sie weniger gut kannte.

Elisabeth erhielt anlässlich ihrer Hochzeit ein Sternen-Diadem und hat es für ihre Zwecke umfunktioniert. Die Sterne waren etwa 3,5 cm groß, gewölbt und üppig mit großen Diamanten besetzt, es gab sie mit 10 sowie 12 Strahlen je Stern. Die Kaiserin verschenkte einige Sterne an Hofdamen, die bis heute im Besitz von deren Nachkommen sind.

Diät

Kaiserin Elisabeth mit ihrem Wolfshund, Fotografie von Rabending um 1869

Kaiserin Elisabeth aß relativ wenig. Mit Orangendiät, Eidiät, Milchdiät, gesalzenem rohem Eiweiß statt eines Mittagessens, und hin und wieder einem Veilcheneis [3] wollte sie ihr Körpergewicht konstant halten. Es war auch durchaus üblich, dass Elisabeth rohes Kalbfleisch auspressen ließ, um aus dem daraus gewonnenen Saft eine Brühe kochen zu lassen. Ihr Gewicht wurde dreimal täglich kontrolliert und in einer Liste eingetragen. Bei einer Körpergröße von 172 cm durften 50 Kilogramm nicht überschritten werden. Auch der Umfang von Taille, Schenkeln und Waden wurde genau gemessen. Die Schönheit der Kaiserin schwand und infolge der relativ starken Fastenkuren traten Hungerödeme auf. Elisabeth aß selten Konfekt, das sie beim k.u.k. Hoflieferanten Demel oder beim Café Sacher bestellte. Die Kalorien wurden danach sofort an den Turnringen abtrainiert. Um die Jugend ihres Gesichtes zu erhalten, legte sie sich über Nacht gepresstes Rindfleisch ins Gesicht. Das war zu dieser Zeit nichts Ungewöhnliches; viele Frauen griffen damals zu diesen Maßnahmen.

Aufgrund der Art der Diäten und des starken Einsatzes von Sport wird heutzutage angenommen, dass Elisabeth an einer Anorexia nervosa (Magersucht) gelitten habe. Hauptsächlich lässt sich dies aus den Beschreibungen ihrer Essgewohnheiten und daraus ableiten, dass sie fanatisch auf ihr Gewicht achtete, obgleich dies mit einem heute berechneten Body Mass Index von unter 17 bereits deutlich untergewichtig gewesen ist. Berichte, nach denen Elisabeth durchaus auch gern gegessen haben soll und vor allem Süßigkeiten und deftige Speisen bevorzugte, können als glaubwürdig gelten, da Elisabeth ihre Lieblingsspeisen selten zu sich genommen haben soll und sie anschließend stundenlange Wanderungen und gymnastische Übungen unternahm. Sie hielt an einem zu geringen Körpergewicht fest.

Trotz Zeiten, in denen sie sich normal ernährte, bleiben doch die überlieferten und nach heutiger Sicht eindeutig psychisch auffälligen Verhaltensweisen. Zu den Zeiten, in denen sie fast jegliche Nahrungsaufnahme verweigerte, zeigten sich auch Anzeichen von Depressionen. Dies wird besonders für die ersten Ehejahre und die Jahre nach dem Selbstmord ihres Sohnes angenommen. Zu anderen Zeiten soll sie auch gut und viel gegessen haben. Während ihres Jagdaufenthaltes in England 1878 ließ die Kaiserin ihrer besten Freundin Ida Ferenczy über ihre Hofdame Marie Festetics in einem Brief vom 30.1. ausrichten, "dass sie jetzt riesigen Appetit hat und derart viel isst, dass sie wie ein Boa Constrictor am Sofa liegt". Die Beschreibung ihres Verhaltens kann einer Essstörung zugeordnet werden.

Turnübungen

Um ihre Figur zu erhalten und wegen ihrer inneren Unruhe unternahm sie täglich kilometerlange Gewaltmärsche im Eiltempo, bei denen ihre Hofdamen regelmäßig kaum mithalten konnten. Außerdem gab es in jedem ihrer Domizile Turnzimmer mit verschiedenen Geräten, mit Ringen, Reck und Hantel. In den Räumlichkeiten der Wiener Hofburg sind die Turngeräte auch heute noch zu besichtigen.

Elisabeth – Mythos und Wahrheit

Filme

In den frühen Filmen der 1920er und 1930er Jahre war Elisabeth meist eine Nebenfigur, als Frau von Kaiser Franz Joseph oder als Mutter von Kronprinz Rudolf.

Erst mit Hubert und Ernst Marischkas Singspiel Sissi (Musik von Fritz Kreisler) von 1932 wurde das Leben der Kaiserin in den Mittelpunkt der Erzählung gestellt. Die erste Sissi dieser Art war Paula Wessely.

Die erste filmische Bearbeitung des Singspiels übernahm Josef von Sternberg, der Regie bei dem Streifen The King Steps Out von 1936 führte. Die populäre Opernsängerin Grace Moore spielte die Hauptrolle der Cissy. Der Film war leidlich erfolgreich, blieb jedoch bis zur Trilogie aus den 1950ern eher die Ausnahme, da er die Kaiserin als jung und lebenslustig darstellte.

Jean Cocteau nahm sich der dunklen Seiten ihres Charakters in seinem Stück L'Aigle aux deux Têtes (dt. Der Doppeladler) an. Als Ende der 1940er Jahre Pläne zur Verfilmung anstanden, war Greta Garbo für die Hauptrolle vorgesehen. Die Produktion war schon relativ weit fortgeschritten, als am Ende das Geld ausging.

Im deutschsprachigen Raum ist das Bild der Kaiserin Elisabeth geprägt durch die Filme der Sissi-Trilogie mit Romy Schneider in der Hauptrolle, 1955, 1956 und 1957. Ein Zusammenschnitt aller drei Filme wurde unter dem Titel Forever My Love 1962 in den englischsprachigen Verleih gebracht, die Resonanz war insgesamt verhalten.

Als einzige kongeniale Freundin des Märchenkönigs Ludwig II. wurde Elisabeth 1955 durch die Schauspielerin Ruth Leuwerik in Helmut Käutners Monumentalfilm Ludwig II. – Glanz und Ende eines Königs dargestellt. Ebenfalls im Jahr 1955 war in einer Nebenrolle des Films Königswalzer in Gestalt von Linda Geiser eine noch unverheiratete Sisi zu sehen.

Erst 1972 trat Romy Schneider noch einmal als Kaiserin Elisabeth in Ludwig II. von Luchino Visconti auf. Dort entwirft sie das realistischere Bild einer kapriziösen, distanzierten Elisabeth, die mit der „Sissi“ aus den 1950er Jahren nichts mehr gemein hatte.

Etwas am Rande trat Elisabeth in mehreren Filmen auf, die das Schicksal ihres Sohnes Kronprinz Rudolf in den Mittelpunkt stellten. In dem Film Mayerling von 1936 wurde sie von Gabrielle Dorziat verkörpert, in dem gleichnamigen Film von 1968 von Ava Gardner. In Kronprinz Rudolfs letzte Liebe von 1956 spielte Lil Dagover die vergrämte Kaiserin, in der gleichnamigen Fernsehproduktion (auch Kronprinz Rudolf) von 2006 Sandra Ceccarelli.

Eine etwas ungewohnte Sisi zeigten die Filme Sissy - Beuteljahre einer Kaiserin von Walter Bockmayer aus dem Jahre 1989 und die Filmsatire Sisi und der Kaiserkuß aus dem Jahre 1991, wo Vanessa Wagner ihre Rolle übernahm. 1998 wurde die Serie "Sissy - Die Prinzessin" erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Sie zeigt die Geschichte der Sisi auf eine stark veränderte Weise, für Kinder aufbereitet und mit Happy End. 2007 kam Lissi und der wilde Kaiser von Michael „Bully“ Herbig in die Kinos, der laut seinem Schöpfer eine Hommage an die Sissi-Filme sein soll.

2009 drehte der österreichische Regisseur Xaver Schwarzenberger einen neuen Film mit dem Titel Sisi mit Cristiana Capotondi in der Titelrolle.[4]

Operette

Am 23. Dezember 1932 wurde am Theater an der Wien in Wien die singspielhafte Operette Sissy von Fritz Kreisler nach einem Libretto der Brüder Ernst und Hubert Marischka uraufgeführt.

Musical

Seit 1992 wurde das Musical Elisabeth von Michael Kunze und Sylvester Levay unter der Regie von Harry Kupfer in Wien (Theater an der Wien) und anderen europäischen Städten sowie in Japan aufgeführt.

Technisches Museum Wien

Im Jahre 1873 wurden speziell für die Kaiserin von der renommierten Prager Firma Ringhoffer ein Hofsalonwagen und ein Schlafwagen gebaut. Nach dem Tod der Kaiserin wurden diese Wagen aus Pietätsgründen nicht mehr eingesetzt und im Hofzugdepot am Westbahnhof hinterstellt.

Der als HZ0011 bezeichnete Schlafwagen wurde dem k.k. historischen Museum der Österreichischen Eisenbahnen übergeben und blieb so bis heute erhalten. Er ist komplett mit Inneneinrichtung und Ausstattung im Technischen Museum im Original zu sehen.

Sisi-Museum in Wien

In der Wiener Hofburg wurde direkt neben den Kaiser-Appartements ein eigenes Sisi-Museum eingerichtet, das sich vor allem dem privaten Leben der Elisabeth widmet. Den Mittelpunkt der Ausstellung soll die private Frau zeigen - Kaiserin Elisabeth als Mutter, als Dichterin und als Reisende.

Gezeigt wird hier auch die dreieckige Feile, mit der Elisabeth 1898 von dem Anarchisten Luigi Lucheni ermordet wurde. Auch eine Nachbildung ihres kaiserlichen Salonwagens ist neben vielen persönlichen Dingen wie ihrer Waage, einigen der berühmten Haarsterne, Bilder aus ihrem Schönheitsalbum und ihrem Diätjournal zu besichtigen.

Kaiservilla in Bad Ischl

In Bad Ischl residierte das Kaiserpaar im Sommer. Kaiser Franz Joseph regierte von dort Österreich-Ungarn und ging seiner liebsten Beschäftigung, der Jagd, nach. Die Kaiserin besuchte die Solebäder der Stadt. Die Kaiservilla ist immer noch im Besitz der Familie Salvator von Habsburg-Lothringen und heute öffentlich zugänglich. Eine Führung durch die Arbeits- und Wohnräume des Kaiserpaares ist möglich.

Nicht nur Kaiserin Elisabeth nutzte die Solebäder in Bad Ischl, sondern auch ihre Schwiegermutter, die Erzherzogin Sophie. Daher hießen deren Söhne Franz Joseph, Karl Ludwig, Maximilian und Ludwig Viktor auch „die Salzprinzen“ oder die „Prinzen aus dem Salz“.

Sisi-Museum in Possenhofen

In Possenhofen am Starnberger See, Bayern gibt es ein kleines Sisi-Museum, das in den Sommermonaten geöffnet ist. Schloss Possenhofen, in dem Sisi aufgewachsen ist, befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.

Namensgebungen

In Wien wurden das Kaiserin-Elisabeth-Spital und das Kaiserin-Elisabeth-Wöchnerinnenheim nach ihr benannt. In Österreich gibt es heute kaum eine Stadt, die nicht eine Straße oder einen Platz nach ihr benannt hat. Die Stadt Salzburg benannte 1901 den Stadtteil Froschheim zu Ehren Kaiserin Elisabeths in Elisabeth-Vorstadt um. Im Münchner Stadtteil Schwabing nahe ihrer Geburtsstätte befinden sich die nach ihr benannten Elisabethstraße, Elisabethplatz und Elisabethmarkt. Im Volksmund wird das größte Wiener Polizeigefängnis, das Polizeianhaltezentrum Rossauerlände, „Liesl“ genannt, da es sich am ehemaligen Elisabethkai befindet, der heute Rossauerlände heißt.

Ein Teil der österreichischen Westbahn (Wien - Linz - Salzburg - Zell am See - Wörgl - Innsbruck - Bregenz - Lindau), nämlich die Strecke Wien Westbahnhof - Linz - Wels - Salzburg - Bischofshofen - Zell am See - Saalfelden - Wörgl Hauptbahnhof (zusammen mit dem Streckenteil Wels - Passau), bildet die von den Österreichischen Bundesbahnen betriebene Kaiserin Elisabeth-Bahn. Wiederum ein Teilstück der Kaiserin-Elisabeth-Bahn, nämlich der Streckenteil Salzburg Hbf - Wörgl Hbf, wird nach ihrer zweiten Tochter Giselabahn oder auch Salzburg-Tiroler-Bahn genannt.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest sind nach ihr u.a. eine Donau-Brücke (Erzsébet híd), ein Platz (Erzsébet tér), ein Stadtteil (Erzsébet város), ein Aussichtsturm (Erzsébet-kilátó) und ein Abschnitt der Ringstraße (Erzsébet körút) auf der Pester Seite benannt. Die Kaiserin-Elisabeth-Brücke über die Elbe befindet sich in Tschechien.

Das Donau-Ausflugsschiff MS Kaiserin Elisabeth sowie der Kreuzer SMS Kaiserin Elisabeth wurden nach ihr benannt. Auf dem Bodensee verkehrte neben (u.a.) den Raddampfern DS "Habsburg" und DS "Kaiser Franz Joseph" auch das DS "Kaiserin Elisabeth"; alle drei Dampfschiffe existieren allerdings heute nicht mehr.

Im Palmeral in Elche wurde eine besondere Palme, die Kaiserinnenpalme, ihr gewidmet.

Des Weiteren wurde das umstrittene Sissi-Syndrom nach ihr benannt.

Literatur

Sachbücher
  • Erika Bestenreiner: Sisi und ihre Geschwister. 2. Auflage. Piper, München, 2003. ISBN 3-492-24006-2.
  • Santo Cappon (Hrsg.): „Ich bereue nichts!“. Die Aufzeichnungen des Sisi-Mörders, Luigi Lucheni. Droemer Knaur, München 2000, ISBN 3-426-77484-4.
  • Egon Caesar Conte Corti: Elisabeth, „die seltsame Frau“. Nach dem schriftlichen Nachlass der Kaiserin, den Tagebüchern ihrer Tochter und sonstigen unveröffentlichten Tagebüchern und Dokumenten. Weltbild Verlag, Augsburg 2003, ISBN 3-8289-0548-X (früherer Titel: Sissi - Glück und Tragödie einer großen Kaiserin).
  • Renate Daimler (Hrsg): „Frei sollen die Frauen sein…“. Gedanken der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Verlag Brandstätter, Wien 1998, ISBN 3-85447-812-7.
  • Lisbeth Exner: Elisabeth von Österreich. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50638-6.
  • Hans Flesch-Brunningen (Hrsg.): Die letzten Habsburger in Augenzeugenberichten. Dtv, München 1982, ISBN 3-423-02716-9 (Nachdruck Düsseldorf 1967).
  • Sigrid-Maria Größing: Sisi und ihre Familie. Ueberreuter Verlag, Wien 2005, ISBN 3-8000-3857-9.
  • Brigitte Hamann: Elisabeth - Kaiserin wider Willen.Piper, München 2004, ISBN 3-492-24552-8.
  • Brigitte Hamann (Hrsg.): Kaiserin Elisabeth - Das poetische Tagebuch. Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2681-6.
  • Maria Matray und Answald Krüger: Das Attentat. Der Tod der Kaiserin Elisabeth und die Tat des Anarchisten Lucheni. Piper, München 2000, ISBN 3-492-22846-1.
  • Wolfgang Müller: Wittelsbacher Schicksale. Ludwig II., Otto I. und Sisi. Piper, München 2006, ISBN 3-492-24486-6.
  • Georg Nostitz-Rieneck: Briefe Kaiser Franz Josephs an Kaiserin Elisabeth. 1859-1889. Herold-Verlag, Wien 1966 (2 Bde.)
  • Gabriele Praschl-Bichler: Die Habsburger in Bad Ischl. Die Württemberger und die Hannoveraner am Traunsee. Leopold Stocker Verlag, Graz 1997, ISBN 3-7020-0797-0.
  • Gabriele Praschl-Bichler: Die Habsburger in Salzburg. Leopold Stocker Verlag, Graz 1999, ISBN 3-7020-0842-X.
  • Gabriele Praschl-Bichler: Kaiserin Elisabeths Fitneß- und Diätprogramm. Amalthea-Verlag, Wien 2002, ISBN 3-85002-474-1.
  • Gabriele Praschl-Bichler: Kaiserin Elisabeth. Mythos und Wahrheit. Ueberreuter Verlag, Wien 1996, ISBN 3-8000-3627-4.
  • Gabriele Praschl-Bichler: Unsere liebe Sisi. Die Wahrheit über Erzherzogin Sophie und Kaiserin Elisabeth aus bislang unveröffentlichten Briefen. Amalthea-Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-85002-637-6.
  • Martha Schad: Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter. Piper, München 1999, ISBN 3-492-22857-7.
  • Martha Schad (Hrsg.): Marie Valerie - Das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth. Piper, München 2006, ISBN 3-492-24364-9.
  • Martha Schad: Elisabeth von Österreich. 5. Aufl. Dtv, München 1998, ISBN 3-423-31079-0.
  • Martin Schäfer: Sissi. Glanz und Tragik einer Kaiserin. Eine Bildbiographie. 10. Auflage. Heyne, München 2003, ISBN 3-453-09675-4.
  • Robert Seydel: Die Seitensprünge der Habsburger. Liebesrausch und Bettgeflüster einer Dynastie. Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-24756-6.
  • Brigitte Sokop: „Jene Gräfin Larisch“. Marie Louise, Gräfin Larisch-Wallersee, Vertraute der Kaiserin, Verfemte nach Mayerling. 4. Auflage. Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-205-77484-1.
  • Chris Stadtlaender: Sisi. Die geheimen Schönheitsrezepte der Kaiserin und des Hofes. Athesia Spectrum, Bozen 2006, ISBN 88-6011-035-1.
  • Nadine Strauß: Unterwegs mit Sisi. Eine Reise auf den Spuren der Kaiserin Elisabeth von Österreich; von München nach Budapest. Verlag Morstadt, Kehl 2006, ISBN 3-88571-319-5.
  • Irma Gräfin Sztáray: Aus den letzten Jahren der Kaiserin Elisabeth. Amalthea-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-85002-518-7.
  • Johannes Thiele: Elisabeth, Kaiserin von Österreich List Verlag, München 2002, ISBN 3-471-78943-X (Nachdruck der Originalausgabe von 1909).
  • Karl Tschuppik: Elisabeth – Kaiserin von Österreich. Vitalis Verlag, Prag 2009, ISBN 978-3-89919-129-5 (auch auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch lieferbar).
  • Matteo Tuveri: Tabularium. Considerazioni su Elisabetta d'Austria. Aracne, Roma 2007, ISBN 978-88-548-1148-5.
  • Kathrin Unterreiner: Sisi. Mythos und Wahrheit. Verlag Brandstätter, Wien 2005, ISBN 3-85498-397-2.
  • Friedrich Weissensteiner: Liebeshimmel und Ehehöllen. Heiraten zwischen Habsburgern und Wittelsbachern. Pustet, Regensburg 1999, ISBN 3-7917-1648-4.
Belletristik
  • Nicole Avril: Sissi, das legendäre Leben einer Kaiserin. ein Roman („L'impératrice“). Droemer Knaur, München 1998, ISBN 3-426-77369-4.
  • Marie G. Cristen: Sisi - Ein Traum von Liebe. Roman. Knaur, München 2004, ISBN 3-426-62770-1.
  • Gaby Schuster: Sissi. Eine Prinzessin für den Kaiser. Edition Omnibus, München 2002
  • Klara Tschudi: Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn. Reclam, Leipzig 1927.

Siehe auch

Quellen

  1. http://www.buecher-magazin.de/index.php?id=kaiserinsissi
  2. Fürstin Nora Fugger. Im Glanz der Kaiserzeit. S. 118. Amalthea Verlag, Wien 1932.
  3. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14318140.html Brigitte Hamann über Sisis Diäten inkl Veilcheneis
  4. Spiegel Online: Comeback einer TV-Kaiserin, abgerufen am 15. April 2009

Weblinks

 Commons: Kaiserin Elisabeth von Österreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Vorgänger Amt Nachfolger
Maria Anna von Savoyen Kaiserin von Österreich
1854–1898
Zita von Bourbon-Parma

Quellenhinweis

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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Elisabeth_von_Österreich-Ungarn“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 25. Mai 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.