Wappen Trinidad und Tobagos

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Wappen

Das Wappen von Trinidad und TobagoW-Logo.png wurde am 9. August 1962 von Königin Elisabeth II. zur Unabhängigkeit verliehen.

Beschreibung

Das Wappen ist in Schwarz und Rot durch einen silbernen Sparren geteilt.

Im oberen Feld des Schildes sind zwei goldene fliegende zugewendete Kolibris als Symbol für die Naturreichtümer abgebildet.

Im unteren Feld sind drei goldene Karavellen mit weißen gesetzten Segeln, stellvertretend für die drei Schiffe „Santa Maria“, „Pinta“ und „Nina“ des Kolumbus, die 1498 auf Trinidad landeten und als Zeichen für das Meer, welches die Staatsteile verbindet.

Auf dem Schild ruht ein goldener Spangenhelm mit silber-roten Helmdecken. Aus einem silber-roten Helmwulst ragt eine grüne fruchtende Palme empor als ein Zeichen für die Natur des Landes und geht auf das Siegel der britischen Kolonie Tobago zurück; das goldene Steuerrad vor der Palme steht für die wichtige Stellung der Seefahrt.

Schildhalter sind rechts ein roter goldgeschnäbelter Scharlach-Ibis für Trinidad und links ein Rotschwanzguan (aus der Gattung der Hokkohühner) für Tobago. Diese beiden Vogelarten gibt es nur auf diesen Inseln. Sie stehen auf den jeweils stilisierten Inseln.

Der Schild liegt auf einem Fundament, das aus Wellen und den drei Bergen besteht, die der Insel ihren Namen gaben. Das spanische Wort Trinidad bedeutet Dreieinigkeit).

Unter den Inseln befindet sich eine goldene Schriftrolle mit einem schwarzen englischen Schriftzug mit Majuskeln die Wappendevise:

„Together we aspire - together we achieve“
(„Zusammen streben wir empor - zusammen werden wir das Ziel erreichen.“)

Literatur

  • Karl-Heinz Hesmer: Flaggen und Wappen der Welt. Geschichte und Symbolik der Flaggen und Wappen aller Staaten. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1992, ISBN 3-570-01082-1

Weblinks


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Wappen_Trinidad_und_Tobagos“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 01. Juli 2011 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.