Nationales und Kaiserliches Siegel Japans

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Nationales und Kaiserliches Siegel Japans
Imperial Seal of Japan.svg
Details
Wappenschild ChrysanthemeW-Logo.png
Garten-Chrysantheme (Chrysanthemum × grandiflorum)

Das Nationale und Kaiserliche Siegel JapansW-Logo.png, ursprünglich lediglich als Kaiserliches Siegel bezeichnet, wird auf Japanisch Kiku no Gomon (菊の御紋, „Chrysanthemenwappen“) genannt.

Beschreibung

Das Siegel zeigt eine stilisierte ChrysanthemeW-Logo.png mit 16 Blütenblättern.

Das Kaiserliche Siegel wird nur von Mitgliedern der kaiserlichen FamilieW-Logo.png verwendet. Die Meiji-VerfassungW-Logo.png sah die alleinige Verwendung des Siegels durch den TennōW-Logo.png vor, aus diesem Grund benutzte jedes Mitglied der kaiserlichen Familie eine leicht veränderte Version des Siegels. Shinto-SchreineW-Logo.png der kaiserlichen Familie verwenden ebenso die modifizierten Versionen des Siegels, und auch andere Shintō-Schreine, die in keinem Zusammenhang mit der kaiserlichen Familie stehen, dürfen die Chrysantheme als Teil ihres Siegels verwenden.

Es existiert bis heute kein Gesetz, das das Kaiserliche Siegel zum Staatswappen erklärt. Es wird jedoch weitestgehend als solches genutzt und ziert unter anderem die Hülle des japanischen Passes. Außerdem enthält § 154 des japanischen Strafgesetzbuches einen Tatbestand, der die Urkundenfälschung bei Verwendung eines gefälschten kaiserlichen Siegels mit lebenslangem Zuchthaus oder Zuchthaus nicht unter drei Jahren bedroht.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Nationales und Kaiserliches Siegel Japans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Karl-Heinz Hesmer: Flaggen und Wappen der Welt. Geschichte und Symbolik der Flaggen und Wappen aller Staaten. Gütersloh: Bertelsmann Lexikon Verlag, 1992. ISBN 3-570-01082-1


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Nationales_und_Kaiserliches_Siegel_Japans“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 07. November 2016 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.