Liste heraldischer Definitionen

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Diese Liste heraldischer Definitionen sammelt Definitionen zu heraldischen Begriffen und gibt, wo möglich, die Quellen an.

Wappen

17. Jahrhundert

„Die (...) Wappen sind Zeichen lobwürdiger und herzlicher Taten. Gregorius Tholofanus lib.6.c.16 nennet die Wappen hieroglyphische Buchstaben, wodurch etwas solches angedeutet und zu verstehen gegeben wird, was durch Mahlerey, Bildhauerey und Kupferstechern nicht erscheinet und vorgestellet wird. Baldus tract. de armis spricht: Es seyen die Wappen zur Erkanntnuß der familien und Personen erfunden.“

Johann Adam Weber, 1670[1]

18. Jahrhundert

„Die Wappen (so wie wir jetzo dieses Wort gebrauchen) sind von dem höchsten Regenten eines Staats verwilligte Zeichen der Personen und Länder. Sie sind also eine Art Bilderschrift oder von hieroglyphischen Zeichen.“

Johann Christoph Gatterer, 1774[2]

„Alle Wappen sind Zeichen, aber nicht alle Zeichen sind Wappen. Das Schild des Ulysses war ein Zeichen, ein insigne, aber kein Wappen (..) Die Wappen sind eine Art der Bilderschrift (..) Die meisten Wappen sind erblich (..) Allein Bilder, Symbolen, Zeichen, welche zur Unterscheidung und Bezeichnung eines Volks, eines Reichs, einer Stadt, einer Person oder Sache dienen, und auf Waffen oder Siegeln gebraucht wurden, sind noch keine Wappen (..) Ein Bild, das ein Wappen seyn soll, muß seyn
1. regelmäßig, nicht willkürlich.
2. beständig und unveränderlich, und soll es ein Geschlechtszeichen seyn, erblich.
3. ein Zeichen eines besonderen Vorzugs, einer Ehre oder Gerechtsame.“

Johann Christian Siebenkees, 1789[3]

19. Jahrhundert

„Wappen (sind ...) bestimmte, nach gewissen herkömmlichen Regeln entworfene Zeichen, wodurch sich Geschlechter und Individuen von einander unterscheiden (..) Wappen, in dem Sinne der Neuern, waren dem Alterthume fremd. Sie entstanden bei Gelegenheit der Kreuzzüge (..)“

Friedrich Rühs, 1811[4]

„(..) Wappen sind willkürliche, jedoch bleibende, nach gewissen Regeln entworfene und mit angenommenen Zierrathen geschmückte Sinnbilder, zuweilen mit einem Wahlspruche begleitet. Die Regeln, nach welchen sie entworfen und erklärt werden, sind in ein System gebracht, welches die Heraldik oder Wappenkunst heißt. Die Wappen sind jedoch nicht den Staaten allein eigen; auch der Adel führte erbliche, und, so wie Städte, Gemeinheiten und andere Corporationen, vom Staate autorisierte Wappen. Das Wappen eines Staates ist an sich ein einfaches Bild (..) Der Grund des Wappens ist der Schild.“

Joseph C. Bisinger, 1818[5]

„Wappen, d. h. Schilder mit mehrfarbigen Streifen, Bildern etc., kommen beglaubigt erst seit dem 11. und 12. Jahrh. vor, denn die Zeichen und Figuren auf den Helmen, Schilden etc. der Griechen, Römer, Perser, alten Deutschen etc. gehören mehr den Symbolen an, welche sich von den W. dadurch unterscheiden, daß sie nicht wie diese die regelmäßige, der Heraldik entsprechende Darstellung erfordern.“

Damen Conversations Lexikon, 1838[6]

„Wappen sind Schilde von verschiedener, z.B. kreis-und länglichrunder, viereckiger und herzförmiger Gestalt deren Fläche, das sogenannte Feld, eine oder mehre Farben zeigt, oft in mehre Felder abgetheilt ist und einzelne oder mehre Figuren (Wappenbilder) enthält, und die als Abzeichen von einzelnen Personen, Gilden und Corporationen, von Familien, ganzen Geschlechtern, von Städten und Ländern, von Inhabern gewisser Würden u. A. mit ausschließlichem Rechte geführt werden.“

Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1841[7]

„Die Wappen selbst aber sind allerlei bestimmte Zeichen und Bilder zur Kennzeichnung (Auszeichnung) und Unterscheidung sowohl einzelner Personen und Familien, als auch ganzer Körperschaften, Städte und Länder d. h. ihrer Bewohner als ein Ganzes zusammengenommen. Ursprünglich auf dem Schilde, der zum Schutz hauptsächlich dienenden Waffe, dargestellt - daher der Name der Sache selbst, indem wappnen und waffnen dasselbe sagt - werden Wappen auf einer einen Schild vorstellenden Fläche abgebildet.“

Christian Samuel Theodor Bernd, 1849[8]

„Wappen sind die Hieroglyphen der Adelswelt. Wappen waren anfangs die Waffen selbst (armes, armoiries), worauf Sinnbilder standen (..) Es kommt darauf an, was man unter einem Wappen verstehen will, so kann man sie schon bei Medern und Persern, bei Aegyptern, Griechen und Römern, bei den zwölf Stämmen der Kinder Israels, wie in den gemalten Schilden der Germanen des Tacitus finden (..) die eigentlichen Wappen aber -- erbliche und Geschlechts-Symbole sind nicht älter als das 12. Jahrhundert, nicht älter als Tournier und Kreuzzug.“

Karl Julius Weber, 1849[9]

„Wappen sind Unterscheidungskennzeichen für einzelne Personen und Familien, wie auch für juristische Personen, Kirchen, Städte, Länder. (..) Sodann liegt im Wesen der Wappen neben Bezeichnung zugleich die Auszeichnung sehr nahe (..) denn die Wappen waren niemals eine allgemeine Sache (..) Es hängt das unstreitig mit der Ausbildung des Ritterstandes als einer bevorzugten Klasse zusammen. Die Wappen sind Schildzeichen, mit denen sich vor allen der Kriegerstand kennzeichnet, sie sind unterscheidende Schildbilder (..) Die Wappen sind decorirte Marken.“

Andreas Ludwig Jakob Michelsen, 1853[10]

„Wappen, im weitesten Sinne des Wortes, sind Zeichen und Bilder, angenommen und ursprünglich auf und an den Waffen, dem Schilde, Helme u., daher der Name Wappen, angewendet, sowohl einzelne Personen und Familien, als auch Körperschaften, ganze große Gemeinheiten wie Städte, Völker und Staaten zu kennzeichnen und von einander zu unterscheiden; und späterhin, im engeren Sinne, solche Zeichen und Bilder durch Kundige und Beaufsichtigung nach gewissen Regeln entworfen, eingerichtet und geordnet, mit Anwendung von Farben zu besserer und sicherer Kennzeichnung und Unterscheidung bei immer mehr zunehmenden Gebrauche der Wappen.“

Gottlieb Matthaeus Karl Masch, 1856[11]

„Wappen sind dagegen - im weitesten Sinne des Wortes - sind alle ursprünglich auf Waffen und anderem Kriegs-Geräthe angebrachten Unterscheidungskennzeichen, welche nach und nach erblich und auch auf andere Gegenstände, z. B. Gerätschaften, Kleidungsstücke, Denkmale und Gebäude, sowie Münzen, Siegel u. s. w. übertragen wurden.“

Joseph Albrecht, 1857[12]

„Wappen, Abzeichen von Ländern, Städten, Familien, Individuen, besteht aus dem Schilde, der rund, oval, eckig, herzförmig sein kann, oft mehre Abtheilungen (Felder) hat, mit Krone, Hut, Mütze, Helm geziert ist, eine Decke hinter dem W. schilde (Baldachin), öfters auch unten am Schilde ein Ordenszeichen, an den Seiten Thiere oder Menschen (Schildhalter) hat.“

Herders Conversations-Lexikon, 1857[13]

„Wappen sind nach bestimmten Grundsätzen und Regeln der Wissenschaft und Kunst entworfene Bilder, deren Führung oder Gebrauch ein gutes Recht für sich hat oder beansprucht. Die Grundsätze und Regeln, nach welchen derartige Bilder entworfen sein müssen, um als Wappen zu gelten, lehrt die Heraldik. Das Recht zur Führung ist entweder hergebracht oder gesetzlich neu erworben oder auch nur angemaßt. Die Äußerungen Erscheinungen, welche jedes Wappen dem Beschauer bieten muß, um von ihm als ein solches erkannt und benannt werden zu können, sind:
1) Daß ein fragliches Bild als Hauptgegenstand einen Schild enthalte.
2) Daß in diesem Schilde sich mindestens eine bestimmte Linienabgrenzung oder Figur finde. Ein weiteres, doch nicht unumgänglich nothwendiges Erkennzungszeichen eines Wappens ist es, wenn:
3) Auf, neben oder über dem Schilde sich Kronen, Helme, Decken, Schildhalter, Orden und dergleichen Attribute zeigen.“

Otto Titan von Hefner, 1861[14]

„Wappen sind 1) im Allgemeinen Schilde mit allerlei Figuren verziert u. umgeben; bes. 2) die den Regeln der Heraldik gemäßen Darstellungen gewisser Bilder u. Figuren (Wappenbilder) im Schilde u. Oberwappen, deren Gebrauch dem Besitzer entweder durch verjährten Besitz od. durch Verleihung zusteht.“

Pierer's Universal-Lexikon, 1864[15]

„Wappen sind nach Regeln der Wissenschaft und Kunst angeordnete Bilder, deren Substrate ritterliche Waffenstücke vorstellen, und deren Grundidee: Repräsentation ist.
Fußnote 1) dazu:Die Definition von Wappen ist so oftmals verschieden, als oft sie von Heraldikern angestellt worden ist. Ich habe die der vorzüglichsten Autoren in meinem „Handbuche“ I. S. 1 ff. gegeben. Auch meine dort gegebene Definition von Wappen, weicht von den hier aufgestellten ab. Ich glaubte eben auch hierin einer besseren Überzeugung Rechnung tragen zu müssen.

Otto Titan von Hefner, 1869[16]

„Wappen sind Zeichen für Länder, Städte, Familien oder einzelne Personen, damit besonders die letzeren bei dem Anblick derselben ihres Ursprunges sich erinnern sollen. Sie bestehen in ersonnenen bildlichen Darstellungen, deren einzelne Theile entweder der Natur oder der Kunst entlehnt, oder rein willkürlich erfunden sind.“

Schiller-Lexikon, Bd. 2. 1869[17]

„Wappen, das gleiche Wort mit Waffen, mhd. wâfen, wozu wâpen als niederdeutsche Bildung gehört; und zwar beide Formen wâfen und wâpen in beiderlei Bedeutung verwandt. Der Ursprung der Wappen liegt ohne Zweifel in dem Umstande, dass die gallischen und germanischen Völker in der Urzeit buntbemalte Schilde trugen und die Helme mit Tierfiguren ausschmückten; Tacitus Germ. 6. Diese Gewohnheit musste dazu führen, die Helmfigur und namentlich den bemalten Schild als Unterscheidungszeichen der Person zu benutzen. Die ältesten sichern Zeugnisse für das Vorhandensein wirklicher Wappen sind den Siegeln der Könige und des hohen Adels aus dem 11. und 12. Jahrhundert zu entnehmen.“

E. Götzinger, 1885[18]

„Bestimmte nach gewissen Grundsätzen und Regeln in einem Schilde dargestellte Bilder, die von Personen oder Körperschaften als eigentümliche, bleibende Abzeichen und mit einer besonderen Berechtigung geführt und gebraucht werden, heißen Wappen.“

Dr. Eduard Freiherr von Sacken, 1899[19]

20. Jahrhundert

„Wappen (franz. Armes, engl. Arms, ital. Arme ...), ursprünglich die ganze Rüstung, an der man im Heer einen Gewaffneten vom andern unterschied. Seit dem Ende des 12. Jahrh. die Bezeichnung für Schild- und Helmzeichen, also für Waffenauszeichnungen, die im Felde von den Heerführern wie von den einzelnen Rittern zur Unterscheidung voneinander und zur Erkennung getragen wurden. Anfangs diente neben dem Schild auch die Fahne als Träger des Abzeichens, weshalb die Fahne selbst »Zeichen« genannt wird. Der Schild als Träger des Wappens tritt im letzten Viertel des 12. Jahrh. in den Vordergrund.“

Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909[20]

„Wappen (sind) bleibende (erbliche), nach bestimmten heraldischen Regeln festgestellte Merkzeichen (meist in Schildform) für ganze Familien (Geschlechts-W.; s. auch Allianzwappen) und deren Besitz (Herrschafts-W., Landes-W.) oder eines Amtes (Amts-W.), einer Zunft (Zunft-W.).“

Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911[21]

„Unter „Wappen“ verstehe ich (..) die in die Form der mittelalterlichen Schutzwaffen (Helm und Schild) gekleideten farbigen Zeichen, welche dazu dienen, die Beziehungen zwischen ihrem Eigentümer und den Gegenständen, auf welchen sie angebracht sind, zum Ausdruck zu bringen. Ursprünglich eigneten diese Zeichen nur den Einzelpersonen, auf deren Waffen sie angebracht waren, wurden dann aber mit diesen Rüststücken erblich und schließlich von wirklichen Personen auch auf juristische übertragen (..) Das Wappenwesen ist eine Erscheinung der Kultur-, nicht aber der Rechtsgeschichte.“

Staatsarchivdirektor und Universitätsprofessor Geheimrat Dr. Dr. h. c. F. Philippi, 1967[22]

„Wappen sind die auf mittelalterlichen Schutzwaffen fußenden farbigen, unveränderlichen, erblichen, in einen Schild gesetzten Kennzeichen einer Person, Familie oder Körperschaft. Das Wort „Wapen“ war im Mittelalter gleichbedeutend mit „Wafen“, führt also seinen Namen nach den Waffen.“

Alfred Zappe, 1971[23]

„Wappen in ihrer endgültig festgelegten Form (..) sind persönliche, unveränderliche und bleibende Kennzeichen auf den Waffen und im Siegel des Wappenführenden. Sie sind Repräsentanten der Person und der Persönlichkeit zugleich. Das Wappen ist ein Bildkennzeichen, das in seiner formalen Gestaltung aus einem Schild (als wesentlichem Teil und Bildträger) unterschiedliche Bildmotive eigener Art aufweist. Hinsichtlich der besonderen Bedeutung als ritterliches Kennzeichen ist es zugleich Sinnbild der Waffenfähigkeit und der damit verbundenen Privilegien.“

Walter Leonhard, 1978[24]

„(Ein) Wappen (ist) ein bleibendes, nach bestimmten (mittelalterlichen) Regeln festgestelltes Abzeichen einer Person, Familie oder Körperschaft.“

Ahasver von Brandt, 1980[25]

„Wappen in die Form der mittelalterlichen Schutzwaffen, Helm und Schild, gebrachte, nach bestimmten Grundsätzen und Regeln verfertigte erbliche Bilder, die von Personen, Familien, Städten und Gemeinden sowie Körperschaften als bleibendes Abzeichen geführt werden.“

Gert Oswald, 1984[26]

21. Jahrhundert

„Ein Wappen ist grundsätzlich ein Zeichen oder ein Symbol bestimmter Farbe, Form oder Darstellung, das, historisch gesehen, praktisch ausschließlich auf einem Schild dargestellt wurde und noch heute wird, und alles, was zu diesem Schild gehört. In der Regel sind die Grundbestandteile des Wappens: Schild, Helm mit Helmzier und Helmdecken, ferner Schildhalter, Würdenzeichen, Wahlsprüche und Schlachtrufe. Alle anderen Zeichen, die nicht unter diese Regel fallen -- z. B. verschiedene Firmenzeichen -- werden nicht der Heraldik zugerechnet, und alle Bemühungen, sie auch dazu zu rechnen, sind bis heute gescheitert. Ein Wappen ist ein Schildzeichen.“

Václav Vok Filip, 2000[27]

„Wappen sind farbige, bleibende (d. h. grundsätzlich unveränderliche) Bildkennzeichen eines Geschlechts (ausnahmsweise auch einer Einzelperson) oder einer Körperschaft von symbolischer Bedeutung, dargestellt unter Benutzung der mittelalterlichen Abwehrwaffen (Schild und Helm mit Helmdecken und Helmzier) nach bestimmten Regeln.“

Handbuch der Heraldik. Wappenfibel, 2002[28]

„Wappen sind farbige Abzeichen, die beispielsweise von den Rittern auf dem Schild getragen wurden oder auf Fahnen gedruckt wurden.“

Roger Schaller, 2005[29]

„Wappen sind nach bestimmten Grundsätzen auf einem Schild dargestellte Bilder oder Zeichen, die von Personen oder Körperschaften geführt werden. Diese Zeichen gehören ursprünglich zu einem bestimmten Träger, ohne diesem jedoch bestimmte Rechte zu verleihen oder andere davon auszuschließen. Zunächst beschränkte man sich auf den Schild als Wappensubstrat, doch schon im 13. Jh. gehört zum Vollwappen auch der Helm und seine Zier.“

Georg Scheibelreiter (2006)[30]

„Wappen sind allgemein die in die Form der mittelalterlichen Schutzwaffen (Helm und Schild) gekleideten farbigen Zeichen, welche dazu dienen, die Beziehung zwischen ihrem Eigentümer und den Gegenständen, auf denen sie angebracht sind, zum Ausdruck zu bringen (..)
Wappen sind Symbole (...)“

Andy Schalm, 2008[31]

„Wappen sind identitätsstiftende Symbole. Sieht man sich in einer Gemeinde um, finden man das Wappen an vielen Stellen: an historischen Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln, im Souvenirshop, auf Kanaldeckeln, in Firmenlogos.“

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 2010[32]

„Ein Wappen ist ein Zeichen oder ein Symbol, das praktischer- und historischerweise ausschließlich auf einem Schild dargestellt wird. Und obwohl das o. g. Zeichen nicht unbedingt an einen Schild gebunden ist, so ist doch sicher, dass - bedingt durch die mittelalterliche Tradition - diese Zeichen oder Symbole für einen Schild bestimmt waren und heute noch sind.“

Alois Lenz, 2010[33]

„Wappen: in stilisierender Darstellung und meist mehrfarbig gestaltetes, meist schildförmiges Zeichen, das symbolisch für eine Person, eine Familie, eine Dynastie, eine Körperschaft u. a. steht“

Duden-Online (2013)[34]

Wappen sind konstante, aus einem bestimmten Repertoire von Formen und Farben gebildete, abstrakte Identifikationszeichen (..) Wappen können daher sowohl als Bild als auch als Text ausgedrückt werden („Wappen sind ein Code aus verschiedenen Konzepten .. und haben eine Schichtstruktur .. was sich einfach beschreibbar macht ..“).“

Torsten Hiltmann (2018)[35]

Einzelnachweise

  1. Weber, Johann Adam: Hundert Quellen der von allerhand Materien handlenden Unterredungs-Kunst: darinnen so wol nützlich-curiose, als nachdenckliche u. zu d. Lesers sonderbarer Belustigung gereichende Exempel enthalten. Anderer Theil der von allerhand Materien handlenden Und in hundert Quellen vorgestellten ..., Band 2. Nürnberg. 1670.
  2. Gatterer, Johann Christoph: Johann Christoph Gatterers Abriß der Heraldik oder Wappenkunde: zum Nutzen der studierenden Jugend entworfen und zuerst mit acht Kupfertafeln erläutert. 1774.
  3. Siebenkees, Johann Christoph: Erläuterungen der Heraldik als ein Commentar über Herrn Hofrath Gatterers Abriss dieser Wissenschaft. 1789.
  4. Rühs, Friedrich: Entwurf einer Propädeutik des historischen Studiums. 1811.
  5. Bisinger, Joseph C.: Vergleichende Darstellung der Staats-Verfassung der europäischen Monarchien und Republiken. 1818.
  6. Damen Conversations Lexikon, Band 10. [o.O.] 1838, S. 382.
  7. Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 4. Leipzig 1841., S. 653-654.
  8. Bernd, Christian Samuel Theodor: Die Hauptstücke der Wappenwissenschaft: Die allgemeine Wappenwissenschaft in Lehre und Anwendung : nach ihren Grundsätzen in Europas Ländern aus den Quellen dargestellt, und mit Tausenden von Beispielen wirklicher Wappen aus jenen Ländern ..., Band 2. 1849.
  9. Weber, Karl Julius: Das Ritterwesen und die Templer, Johanniter und Marianer: oder Deutschordensritter (..) Bd. 3. 1849.
  10. Michelsen, Andreas Ludwig Jakob: Die Hausmarke. 1853.
  11. Masch, Gottlieb Matthaeus Karl: Handbuch der Wappenwissenschaft in Anwendung und Beispielen von wirklich geführten Wappen: Mit 13 Tafeln Abbildungen. 1856.
  12. Albrecht, Joseph: Die hohenlohischen Siegel des Mittelalters: Mit einer Einleitung. 1857.
  13. Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1857, Band 5, S. 670-671
  14. Hefner, Otto Titan von: Handbuch der theoretischen und praktischen Heraldik. 1861. S. 1. f.
  15. Pierer's Universal-Lexikon, Band 18. Altenburg 1864, S. 845-846.
  16. Hefner, Otto Titan von: Altbayerische Heraldik: unter Zugrundelegung eines neuen allgemeinen Systems der wissenschaftlichen Heraldik. Propädeutik, Band 1. 1869.
  17. Goldbeck, Karl: Schiller-Lexikon. Bd. 2. 1869. S. 533
  18. Götzinger, E.: Reallexicon der Deutschen Altertümer. Leipzig 1885., S. 1066-1069.
  19. Katechismus der Heraldik. Webers Illustrirte Katechismen, Sacken Heraldik 6. Auflage. Leipzig Verlag: J.J. Weber. 1899. S. 1
  20. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 369-370.
  21. Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 950
  22. Zappe, Alfred (Herausgeber): Wappen Versuch einer gemeinfasslichen Wappenlehre. Starke Verlag. 1967. S. 11.
  23. Zappe, Alfred: Grundriss der Heraldik. Zweite Auflage. Starke Verlag. 1971. S. 107.
  24. Leonhard, Walter: Das grosse Buch der Wappenkunst. Entwicklung, Elemente, Bildmotive, Gestaltung. Lizenzausgabe für Weltbild Verlag. 2000. S. 15.
  25. Brandt, Ahasver von: Werkzeug des Historikers: Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. 9. Auflage. 1980. S. 119
  26. Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik. Mannheim, Wien, Zürich. 1984. S. 412
  27. Filip, Václav Vok: Einführung in die Heraldik. Stuttgart. 2000. S. 48
  28. Handbuch der Heraldik. Wappenfibel, 19. verbesserte und erweiterte Auflage. Hrgs, vom [Herold (Verein)|Herold]]. Neustadt an der Aisch. 2002. S. 11
  29. Schaller, Roger: Wege, an sie ranzukommen: Selbstmanagement-und Psychodrama-training mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen. 2005.
  30. Scheibelreiter, Georg: Heraldik. Oldenbourg Verlag. 2006. ISBN 3-70290-479-4. Seite 9.
  31. Schalm, Andy: Die Entstehung der Wappen im hohen Mittelalter und ihre Bedeutung als historische Quellen. 2008.
  32. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Im Internet: Bayerns Gemeinden. Wappen / Geschichten / Geografie. Zitiert: 12.05.2010. Zugriff über: [1]
  33. Lenz, Alois: Im Internet: Posting im GwF-Forum. Im Threat: Der Anfang des Heraldik-Wiki. Verfaßt am: 04.05.2010, 18:08 Uhr. Zugriff über: [2]
  34. Duden-Online: Stichwort: Wappen. Internet. Abgerufen. 18. April 2013. Bibliographisches Institut GmbH. 2013.
  35. Torsten Hiltmann: Wappen und Semantic Web. Neue Methoden für alte Quellen auf YouTube. Vortrag: Digital Humanities in der Mediävistik. Veranstaltungsreihe April-Juni 2018. Staatsbibliothek zu Berlin, 26.04.2018. Abgerufen: 01. November 2018